Amsterdam Städtetrip Mona Taube

Vom Mocomuseum, James Bond Brücken und Fahrradparkhäusern

Als uns Anfang des Sommers unsere Freundin Meike anbot, das Hotelzimmer ihrer Eltern in Amsterdam für ein paar Tage zu übernehmen, waren wir sofort Feuer und Flamme. Und so fuhren wir mit ihr und ihrer Freundin Michelle mit dem Auto von Kiel nach Amsterdam. Nach 6 Stunden Fahrt mit einigen kleinen Pausen kamen wir am Holiday Inn Express Hotel – Sloterdijk an und parkten unser Auto in der Tiefgarage des Hotels für 15€ pro Tag. Es sollte auch bis zur Rückfahrt dort stehen bleiben, denn die Gassen im Zentrum der Stadt sind eng und die Parkplätze sehr teuer. 

Das Hotel war solide, schick und sauber und das Personal war sehr locker und freundlich. Das Frühstück war durch Corona verständlicherweise sehr eingeschränkt: es gab kein Buffett, wir bekamen lediglich einzelne Tüten mit jeweils einzeln verpackten Brötchen und Aufschnitten. Ansonsten gab es nicht zu bemängeln. Nach dem Check in zog es uns ins Zentrum zu einer Grachtenfahrt, um uns einen ersten Überblick vom Wasser aus über die Stadt zu verschaffen. Philipp und ich brauchten noch etwas Erholung von der Fahrt und holen uns ein S-Bahn Ticket (3,20€ für eine Stunde, egal wohin) und die beiden Mädels gingen zu Fuß, etwa 40 Minuten. In Amsterdam gibt es viele verschiedene Anbieter für Grachtenfahrten, wir bekamen Lovers Canal Cruises empfohlen, die startet genau im Zentrum (beim Hauptbahnhof) und eine 1 stündige Fahrt kostet in der Hauptsaison regulät 18,50€. Es gibt auch einen günstigen Studententarif. Studenten empfehle ich für Reisen den internationalen Studentenausweis, um von Rabatten für Eintritte zu profitieren.

Für die Fahrt bekommt man Kopfhörer, über die man die Geschichte der Stadtteile und einzelner Gebäude und Häuser erklärt bekommt. Es war sehr schön, weil es auch langsam dunkel wurde und die Lichter an den Brücken eingeschaltet wurden. Am Kanal saßen viele Menschen in Restaurants und ließen den Abend ausklingeln. Wieder an der Haltestelle angekommen gingen wir gemeinsam zu Fuß durch die Stadt zurück ins Hotel. 

Am nächsten Morgen ging es wieder mit der S-Bahn ins Zentrum, diesmal mit einem Tagesticket (8,00€). Der Geplant war der Besuch des berühtem Moco Museums, das Werke unterschiedlicher Künstler ausstellt, mit darunter einer unserer Lieblingskünstler Banksy. Bei der Station Spiegelgracht stiegen wir aus und gingen zum Museum, auf dem Weg dahin waren wir geflasht von dem riesigen Gebäude des Rijksmuseum Amsterdam wo wir unbedingt Fotos machen mussten. Um zum Moco Museum zu gelangen mussten wir durch den großen öffentlichen Tunnel des Rijksmuseums gehen, wo ein Violist spielte und viele Menschen verkehrten. Wir waren begeistert von der schönen Architektur des Gebäudes. Auf der anderen Seite erwartete uns ein riesiger Platz mit viel Grün außenherum. Rechts ein kleiner Schlossgarten, vielen Restaurants und Sitzmöglichkeiten und auf der anderen Seite weitere Museen.

Weil noch fast zwei Stunden Zeit war, bis wir in Moco Museum konnten, erkundeten wir noch ein wenig die Umgebung, die Gassen und Straßen und entdecken einige wunderschöne Ecken und Fotospots. Zum Mittag aßen wir einen leckeren Burger in einer der Restaurants beim Museum

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