Shooting mit Kate

Outfits

Zu den Shootings bringen meine Models immer 2-3 Outfits mit, bei denen immer Basics dabei sind, die man zu allem kombinieren kann. Vor dem Treffen besprechen wir via Whatsapp in welche Richtung das Shooting gehen soll und suchen sogenannte Moods (Beispielfotos) heraus, um uns aufeinander abzustimmen. 

Locations

Manchmal habe ich ganz bestimmte Bilder zu den Shootings im Kopf, wo ich genau weiß in welcher Umgebung die Message des Bildes am glaubwürdigsten wirkt. Zum Teil ist es aber auch so, dass es sich einfach so ergibt, weil mein Model dort in der Nähe wohnt, oder es sich anbietet, da man dort schnell hinkommt. Es gibt aber auch Shootings, bei denen haben meine Models schon tolle Ideen zu Locations. Wenn die Jahreszeit es anbietet, shoote ich am liebsten im Grünen, da man viel freier, beweglicher und natürlicher arbeiten kann. Oft ist der Hintergrund auch unscharf, sodass es nicht immer wichtig ist, dass die gesamte Location perfekt ist. Bei dem Shooting mit Kate haben wir auf einer schönen Wiese vor großen Tannen gestartet und sind ein bisschen durch Elmschenhagen gelaufen, um spontan noch mehr Spots zu finden. Diese waren dann: Brücke, an einem Spazierweg und am See.

Kommunikation

Ist zwischen Fotograf und Model nicht wegzudenken und eines der wichtigsten Mittel zu einem guten, aussagekräftigen Foto. In dem Moment der Aufnahme übernimmt der Fotograf auch die Rolle des Betrachters und hat damit eine entschiedene Rolle. Je sympathischer man sich ist, desto leichter fällt es dem Model sich zu dem Fotografen zu öffnen. Ein erfahrenes Model findet sich sehr schnell in neuen Situationen zurecht und kann sich öffnen. Bei einem unerfahrenerem Model braucht der Fotograf etwas mehr Fingerspitzengefühl. Bei dem einen dauert es etwas länger, bei anderen geht das ganz schnell. Menschenkenntnisse sind dabei von Vorteil. Das Model sollte sich außerdem wohlfühlen und den Kopf frei haben, da man es schnell am Gesichtsausdruck sieht, ob das Model trotz des Lächelns irgendwie zweifelnd aussieht, weil es z.B. Sorgen hatte. Während des gesamten Shootings fällt bei mir die Kommunikation mit dem Model nicht ab. Das gibt Sicherheit und Bestätigung für das was es tut. Lob, kleine Verbesserungsvorschläge und Anweisungen sind dabei unabdingbar.

Posen

Ich erlebe immer wieder Menschen, die sich sehr unsicher vor der Kamera fühlen und sehr viel Anweisungen und Sicherheit brauchen. Ich selbst bin auch nicht allzu geübt im fotografiert werden und brauche Anweisungen, um mich wohlzufühlen. Für Fotografen ist es meines Erachtens sehr wichtig, sich auch immer mal wieder vor die Kamera zu stellen, um nachempfinden zu können, wie die Models sich fühlen und dementsprechend einfühlsam und empathisch im Shooting zu sein. Weil der Trend sehr in richtig Natürlichkeit und Spontanität geht, empfehle ich daher dem Model lockere Anweisungen zu geben. Am Besten immer in flüssiger Bewegung und mit der Umgebung im Einklang. Ich gebe meinem Model beispielsweise einen bestimmten Abschnitt in dem es sich frei bewegen kann. So wie: “laufe mal von da nach da auf und ab, nicht zu schnell, entspannt und schaue dich um…”, drehen, hüpfen, Blätter anfassen, sich umsehen, sich durch Haar streichen, genießen und und und. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Zu Anfang ist das sehr zu empfehlen, da das Model keine komplizierten Posen nachstellen muss. Nach ca 15-30 Minuten ist das Model locker und entspannt und man kann es auch mal in einigen Posen verharren lassen. Dann ist man auch meistens so gut aufeinander eingespielt, dass dann auch schnell gute Fotos im Kasten sind.