Babys zu fotografieren ist eine ganz andere Hausnummer als andere Themenbereiche der Fotografie. Ähnlich wie bei der Tierfotografie gibt das Baby den Ton an und bestimmt den gesamten Ablauf des Shootings. Einige Punkte sind dabei der wichtig und nicht zu missachten, wenn man ein Neugeborenes vor der Linse hat. 

  • Wärme: sehr wichtig für das Wohlbefinden des Babys. Vor allem, da man die meisten Babys ohne Kleidung und nur einer Windel bzw. Mulltuch fotografiert, umso viele Details wie möglich drauf zu haben
  • Blitzen: absolutes No-Go, da es die Augen des Babys schädigen könnte. Wir haben auch auf schwaches Blitzen verzichtet, um jedem Risiko aus dem Weg zu gehen und haben mit natürlichem, weichem Tageslicht gearbeitet.
  • Weicher Untergrund: damit sich das Baby wohlfühlt und einen “enstpannten” Gesichtsausdruck macht. Da wir bei Andrea zu Hause waren, haben wir ihre Tochter auf das Sofa gelegt und teilweise Felle und Decken drunter gelegt, je nach dem was wir für ein Set-up wollten.

Generell gilt: sollte das Baby nicht schlafen können (in unserem Falle war das ganze viel zu aufregend für die Kleine) >> Fotos machen, wo der oder die Kleine wach ist. Das zeigt die Neugierde und Wachsamkeit und ist irgendwie auch noch ein bisschen interessanter. Außerdem: man kann nichts erzwingen. Sollte das Baby anfangen sich in irgendeiner Weise unwohl zu fühlen, sofort aufhören und Termin verschieben.